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Eine neue Brücke über die Emscher

Kurz vor Jahresende hat unser Team in Oberhausen einen wichtigen Meilenstein erreicht: Den Einschub der ersten Eisenbahnbrücke über die Emscher.

Bei mildem Winterwetter standen am 16. Dezember 2019 deutlich mehr Menschen als üblich an der Emscher in Oberhausen. Dort, nahe dem Stadion des SC Rot-Weiß Oberhausen, befinden sich bereits heute zwei Eisenbahnbrücken, hergestellt im Jahr 1909 und 1977 beziehungsweise 2005 saniert. Bald verläuft hier die Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen und um die zusätzlichen Gleise aufzunehmen, werden auch weitere Brückenbauwerke benötigt.

Die Lage der beiden Sondierungsflächen am Südufer der Lippe, Copyright: LVR – ABR
Impressionen vom Brückeneinschub an der Emscher (Bild: DB Netz AG)

Deshalb wurde Mitte Dezember langsam und mit großer Präzision eine weitere Brücke eingeschoben. Die Bauteile für die rund 40 Meter lange, einfeldrige und eingleisige Fachwerkbrücke wurden zuvor am südlichen Flussufer auf entsprechenden Gerüsten montiert. Die Montage, besonders die Schweißarbeiten, erfolgten unter einer eigens hergestellten Einhausung. Die Bauweise ist eng an die Gestaltung der bestehenden Brücken angelehnt, dazu hat die neue Brücke einen modernen blauen Anstrich erhalten. Mit dem Einschub sind die Arbeiten an der Emscher jedoch noch längst nicht beendet: Bis zur Fertigstellung müssen in den kommenden Jahren noch Schotter, Schwellen, Gleise, Signale und vieles mehr ihren Platz finden.

Wenn alles fertig ist, wird die neue Brücke, ebenso wie die vierte Überführung, die ab März 2020 den Fluss überspannt, als Teil der Ausbaustrecke den erwarteten Zuwachs an Schienenverkehr aufnehmen und ihren Beitrag zu einer starken Schiene in unserem Land und ganz Europa leisten.

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