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Wichtiger Meilenstein erreicht

Gesamtinbetriebnahme der Stromsystemwechselstelle

Nachdem im Juli 2016 die Oberleitung für das Gleis aus den Niederlanden in Richtung Deutschland in Betrieb genommen wurde, konnte am 17. Oktober die Gesamtinbetriebnahme der neuen Stromsystemwechselstelle mit dem zweiten Gleis gefeiert werden. Damit ist im Projekt ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht.

Gemeinsam mit dem niederländischen Netzbetreiber ProRail hat die Deutsche Bahn die neue Stromsystemwechselstelle zwischen Emmerich und den Ländergrenze realisiert. Bisher führten die Güterzüge den Stromsystemwechsel in das deutsche Netz am Bahnhof Emmerich durch. Die Stromsystemwechselstelle wurde nun von dort auf die freie Strecke rund fünf Kilometer vor der Ländergrenze verlegt. Dadurch müssen die Züge am Bahnhof Emmerich nicht mehr anhalten und können die Anpassung des Stromsystems während der Fahrt vornehmen.

 

Die Umstellung der Stromsysteme bezieht sich auf die Strecke zwischen Rotterdam und Emmerich.


Zum Hintergrund:

In Deutschland und den Niederlanden werden Züge durch unterschiedliche Stromsysteme angetrieben. Während die Deutsche Bahn ein Stromsystem betreibt, gibt es in den Niederlanden zwei verschiedene Systeme. Das führte bislang dazu, dass Züge, die von der Betuwe-Route kommen, zweimal das Stromsystem wechseln mussten. Die Betuwe-Route führt 25.000 Volt Wechselstrom, darauf folgte ein Streckenabschnitt mit 1.500 Volt Gleichstrom  mit einer anschließenden Umstellung auf das deutsche System von 15.000 Volt Wechselstrom. Bisher befand sich die Systemwechselstelle für die Änderung des Stromsystems im Bahnhof Emmerich. Durch die Verlagerung auf die freie Strecke ist nun ein Stromsystemwechsel von 25.000 auf 15.000 Volt Wechselstrom ausreichend. 

 

Ausführliche Informationen zum Thema Stromsystemwechsel finden Sie auch in der Ausgabe 3/2016 unseres Projektnewsletters.

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