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Emmerich-Oberhausen: Bahnübergang „Schwanenstraße“ in Voerde bis 2023 offen

15.04.2021

In den Bauabschnitten Dinslaken und Voerde gibt es Neuigkeiten rund um den dreigleisigen Streckenausbau: Der Bahnübergang (BÜ) „Schwanenstraße“ in Voerde steht noch bis 2023 zur Verfügung. Die Deutsche Bahn (DB) hat Anpassungen im Bauablauf vorgenommen, damit der BÜ weitere zwei Jahre zur Verfügung steht. Außerdem informiert die DB in Dinslaken aktuell über Anspruch auf passiven Schallschutz, also Maßnahmen an Gebäuden. Auch in Voerde folgen im Herbst entsprechende Benachrichtigungen. 

Anpassungen im Bauablauf: Bahnübergang „Schwanenstraße“ 
Aufgrund von anstehenden Brückenbaumaßnahmen in Voerde sind zukünftig temporäre Sperrungen der Prinzen- sowie der Steinstraße notwendig. Um Verkehrsteilnehmer:innen zu entlasten, hat die DB Anpassungen im Bauablaufplan vorgenommen, sodass der BÜ Schwanenstraße bis 2023 weiterhin nutzbar bleibt. Somit gibt es während der einzelnen Bauaktivitäten eine zusätzliche Querungsmöglichkeit für den Personen- und Straßenverkehr. 

Die Arbeiten für das dritte Gleis an der Schwanenstraße beginnen mit der Schließung des BÜ in 2023. Bis dahin führt die Deutsche Bahn Kampfmittelsondierungen und Vegetationsarbeiten durch und richtet Baustellenflächen ein. Parallel arbeitet die DB an insgesamt 11 Brücken und stellt drei der Eisenbahnüberführungen (EÜ), nämlich die EÜ Lohberger Entwässerungsgraben, EÜ Kleintierdurchlass 17,5 und EÜ Prinzenstraße, fertig. 

Passiver Schallschutz in Dinslaken 
In Dinslaken benachrichtigt die DB aktuell Eigentümer, die d Anspruch auf passiven Schallschutz haben. Im Zuge des Ausbaus wird es mehr als 70 Kilometer Lärmschutzwände entlang der Strecke geben. Außerdem werden Anwohner:innen zusätzlich durch passiven Schallschutz geschützt. In Dinslaken werden rund 1.200 berechtigte Haushalte kontaktiert. Im Herbst folgt dann die Benachrichtigung für den Bereich Voerde. 

Allgemeines zur Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen 
Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. 
Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Damit wird die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Weiterer Vorteil des Ausbauvorhabens ist die Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen.