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Bahnhof Dinslaken wird barrierefrei

Bauarbeiten für den Personenaufzug im Bahnhof Dinslaken starten am 22. Februar / Inbetriebnahme ist September 2016 geplant

Mit der Baustelleneinrichtung am Montag, 22. Februar 2016 starten offiziell die Bauarbeiten für den neuen Personenaufzug im Mittelbahnsteig des Bahnhofs in Dinslaken. Die Anlieferung der Baustoffe und der Baugeräte – Raupenbagger, Radlader und Spritzbetonpumpe – ist in einer ersten nächtlichen Sperrpause in der Nacht vom 28. auf den 29. Februar geplant, bevor es dann am folgenden Montag mit den richtigen Bauarbeiten losgehen kann. Für den Neubau des Aufzugs sind weitere nächtliche Sperrpausen nötig, beispielsweise wird am 23. Mai ein Teil des Bahnsteigdachs zurückgebaut und am 29. Mai das Schachtgerüst eingehoben. Für diese Arbeiten müssen die Oberleitungen abgeschaltet werden. Um den Zugbetrieb so wenig wie möglich zu stören, werden diese Arbeiten nachts durchgeführt. Sperrpausen müssen bis zu 36 Monate vor Beginn einer Baumaßnahme angemeldet werden. Im Juli ist eine letzte Sperrpause zur Wiederherstellung des Bahnsteigdachs vorgesehen. Die voraussichtliche Inbetriebnahme des Aufzugs ist für September 2016 geplant.

Der Aufzug besteht aus einer Glas-/Stahlkonstruktion und kann bis zu 14 Personen fassen. Er entsteht an der Stelle, an der sich heute die linke Aufgangstreppe befindet. Da die Aufzugkonstruktion höher als das derzeitige Dach ist, muss es in Teilen abgebaut und nach Einbau des Aufzugs neu erstellt werden. Im Rahmen des dreigleisigen Ausbaus der Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen erhält der Bahnhof Dinslaken einen zweiten Bahnsteig. Auch dieser wird dann mit einem Aufzug barrierefrei zu erreichen sein.

Finanziert wird der Aufzug durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die Stadt Dinslaken. Mit der Finanzierungsvereinbarung aus dem Jahr 2012 sind die Voraussetzungen geschaffen worden, den Bahnhof Dinslaken barrierefrei zu machen.

Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister der Stadt Dinslaken: „Ein barrierefreier Bahnhof, das steht schon seit zwei Jahrzehnten auf der politischen Tagesordnung. Mit der Finanzierungsvereinbarung von VRR und Stadt Dinslaken und dem nachdrücklichen Einsatz aus allen Teilen der Bevölkerung sind wir diesem Ziel endlich nahe gekommen.“

Hans-Jürgen Woydich, Seniorenunion Dinslaken: „Wir freuen uns, dass unsere jahrelange, kontinuierliche Arbeit endlich Früchte getragen hat. Seit März 2011, seit der ersten Kontaktaufnahme mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, hat die Seniorenunion sich mit Hartnäckigkeit und Entschlossenheit immer wieder für ihr Ziel, den Aufzug in Dinslaken, eingesetzt. Nun hat sich unsere Unermüdlichkeit ausgezahlt. Von Seiten der Stadt haben wir von Heinz Wansing, Fraktionsvorsitzender der CDU, und Dr. Thomas Pallotz, Baudezernent der Stadt Dinslaken, Unterstützung erhalten. Beiden Herrn haben sich um die rechtlichen Grundlagen bemüht, dafür herzlichen Dank. Ferner gilt mein Dank der langjährigen Schriftführerin der Seniorenunion, Ruth Wendt, die mich zu allen Verhandlungen unermüdlich begleitet hat, ebenso Herrn Dr. Grube, der die Aktion ins „Rollen gebracht“ hat, dem Generalbevollmächtigten der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, Herrn Oberheim und dem gesamten Team der Bahn, das unsere Anträge und Verhandlungen positiv begleitet hat. Wir sind zufrieden mit unserer Arbeit und stolz auf unseren Erfolg.“

Stefan Ventzke, Projektleiter der DB Netz AG: „Wir haben den Bauablauf minutiös geplant und vorbereitet. Die Bauarbeiten starten planmäßig am kommenden Montag und wir werden gemeinsam mit den Baufirmen intensiv daran arbeiten, dass die Bauarbeiten auch planmäßig abgeschlossen werden.“

Im Rahmen der Bauarbeiten wird die Aufgangstreppe geschlossen. Rund um das Baufeld kommt es zu Engpässen auf dem Bahnsteig. Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste, in diesem Bereich dennoch ausreichend Abstand zu den Gleisen zu wahren. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

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