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Bauarbeiten zur Umstellung des Stromsystems haben begonnen

Vorbereitende Maßnahmen zwischen dem Bahnhof Emmerich und der niederländischen Grenze

(Duisburg) Am 20. April hat die erste Bauphase für die Umstellung des Stromsystems begonnen. Für insgesamt zehn Wochen wird die Strecke zwischen dem Bahnhof Emmerich und der niederländischen Grenze auf einer Länge von etwa fünf Kilometern nur einspurig befahren werden – in den ersten fünf Wochen von der niederländischen Grenze zum Bahnhof Emmerich, anschließend vom Bahnhof Emmerich zur niederländischen Grenze. Die Bauarbeiten finden von montags bis freitags von 0 bis 24 Uhr statt. Grund sind vorbereitende Baumaßnahmen: die künftigen Maststandorte für Oberleitungen werden eingemessen, Kampfmittel- und Bodensondierungen sind geplant und Vorschachtarbeiten werden durchgeführt.

Um die Sicherheit der Mitarbeiter der beauftragten Baufirmen und der Deutschen Bahn AG zu gewährleisten, ist der Einsatz von Automatischen Warnsystemen vorgeschrieben. Das ausgelöste Warnsignal informiert die Mitarbeiter auf der Strecke über herankommende Züge, damit sie den Gleisbereich verlassen können. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Die Umstellung des Stromsystems wird es künftig ermöglichen, dass Züge aus den Niederlanden das Stromsystem nur noch einmal wechseln müssen. Das erleichtert den grenzüberschreitenden Verkehr. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Zevenaar und Emmerich fahren die Züge derzeit noch mit Gleichstrom. Nach der Umstellung soll auch hier mit Wechselstrom gefahren werden. Für die Anpassungen werden die Oberleitungen neu gebaut. Diese Hauptarbeiten sind in der zweiten Bauphase ab Oktober 2015 geplant.

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