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Brückeneinhub für die Baumannstraße

Vier Stahlbrückenträger verbinden Emmerich-Praest

(Emmerich) Die neue Straßenüberführung an der Baumannstraße nimmt mehr und mehr Gestalt an: Mit dem Einhub der Stahlbrückenträger geht der Bau der Brücke in die entscheidende Phase. Sie wird den Bahnübergang an der Kerstenstraße ersetzen und dafür sorgen, dass die Gleise in Emmerich-Praest künftig ohne Wartezeit vor geschlossenen Schranken überquert werden können.

Seit heute Morgen, 4.30, Uhrzeit läuft die Sperrpause, in der Züge den Streckenabschnitt zwischen Empel-Rees und Emmerich nicht mehr befahren können. Damit läuft auch die Zeit, die die Bahn und die von ihr beauftragten Baufirmen zur Verfügung haben, um den Brückenschlag über die Gleise herzustellen. Insgesamt 21 Meter sind die Stahlträger lang, die mit einem Autokran auf die Brückenwiderlager gelegt werden. Neun weitere Stahlträger stabilisieren die Brückenbasis in Querrichtung. So entsteht ein Gitternetz aus Stahlträgern, das anschließend mit 18 Betonfertigteilen belegt wird und so das Traggerüst für die spätere Straße bildet.

Obwohl die Sperrpause bis Montagmorgen dauert, müssen die Stahlträger am heutigen Freitag an Ort und Stelle gebracht werden – für die Betonbauteile haben die Arbeiter bis Samstagmorgen Zeit. Denn anschließend sind noch zeitaufwändige Filigran- und Anschlussarbeiten geplant. Schalungsarbeiten am Brückenwiederlager müssen ebenso während der Sperrpause erledigt werden wie Bewehrungsarbeiten an den Trägern. Rund um die Uhr arbeiten Baufirmen und Bahn daran, dass am frühen Montagmorgen die Gleise geräumt sind und für den Zugverkehr freigegeben werden können. „Wir liegen insgesamt voll im Zeitplan“, freut sich Hans-Dieter Lukas, Teamleiter Bautechnik im Großprojekt Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen. „Nicht nur alle Arbeiten innerhalb der Sperrpause fristgerecht zu erledigen, ist eine große Herausforderung. Wir haben außerdem eine Punktlandung bei der Vorbereitung zur Sperrpause hingelegt, um die Zeit, in der die Gleise für den Zugverkehr gesperrt sind, optimal nutzen zu können.“

Die nächsten Schritte sind die Dammschüttungen für den Straßenbau und der Bau von Öko-Durchlässen für Tiere. Die Asphaltierungen beginnen 2016. Neben Pkw und Lkw kann die Überführung auch von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden.

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