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Dreigleisiger Ausbau geht auch 2021 weiter voran

Die Ausbauarbeiten auf der Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen schreiten auch 2021 in mehreren Bauabschnitten weiter voran. Die Deutsche Bahn (DB) bündelt zwischen dem 19. und dem 27. Februar umfangreche Bauarbeiten für den dreigleisigen Ausbau der Strecke. Während der einwöchigen Sperrpause im Februar verbaut die DB in verschiedenen Teilabschnitten insgesamt rund 1,5 Kilometer Kabel und führt circa 240 Bohrungen zur Kampfmittelsondierung durch.  

Von Freitag, 19. Februar, 21 Uhr, bis Montag, 22. Februar, 5 Uhr, wird die komplette Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen gesperrt. Ab Montag, 22. Februar, 5 Uhr, bis Samstag, 27. Februar, 2 Uhr, muss eins der beiden Gleise zwischen Mehrhoog und Empel-Rees gesperrt werden.  

Fahrplanänderungen im Nahverkehr kommunizieren die auf der Strecke verkehrenden Eisenbahnverkehrsunternehmen. Züge der internationalen ICE-Linie Frankfurt–Köln–Duisburg–Amsterdam werden ab Köln Hauptbahnhof über Venlo nach Amsterdam umgeleitet und halten daher nicht in Köln Messe/Deutz, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnhem. Ersatzhalt ist in Mönchengladbach. 

Aktuelle Angaben zu den Auswirkungen auf den Fahrplan und alternative Fahrmöglichkeiten sind zeitnah vor Baubeginn in den Apps „DB Bauarbeiten“ und „DB Navigator“ sowie unter www.deutschebahn.com/bauinfos zu finden. 

Die anstehenden Baumaßnahmen im Detail 

In Oberhausen erfolgen Kabeltiefbauarbeiten auf einer Länge von 360 Metern. Im Rahmen von Kampfmittelsondierungen führt die DB circa 40 Bohrungen zwischen der Lindner Straße und dem Abzweig Grafenbusch durch. Darüber hinaus werden drei neue Oberleitungsmasten gesetzt, Gründungsarbeiten durchgeführt, eine Stützkonstruktion errichtet und zwei Gleisquerungen an der Duisburger Straße hergestellt. 

In Dinslaken und Voerde erstellt die DB eine bauzeitliche Kabeltrasse von 1000 Metern Länge und führt Kabelanschlussarbeiten an den Bahnübergängen durch. An den Eisenbahnüberführungen in diesem Bereich werden bei Kampfmitteluntersuchungen circa 200 Bohrungen durchgeführt.  

Außerdem führt die DB im Bahnhofsbereich Dinslaken Ausschachtungsarbeiten für den anstehenden Umbau der Oberleitung durch. Hier erfolgen voraussichtlich am Sonntag, 21. Februar, Öffnungen zweier Kampfmittelverdachtspunkte. Im Bahnhofbereich Dinslaken werden zwei Verdachtspunkte geöffnet, um sicherzustellen, dass im Baubereich keine Kampfmittel liegen. 

In Rees-Haldern finden Gründungsarbeiten für neue Oberleitungsmaste statt. Außerdem ist geplant, die provisorischen Kabeltrassen herzustellen und auf circa 150 Metern Kabel umzuverlegen. 

Allgemeines zur Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen 

Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua.  

Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Damit wird die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Weiterer Vorteil des Ausbauvorhabens ist die Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen. 

Weitere Informationen zur Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen finden Sie hier auf dieser Website.

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