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Erörterungstermin für Emmerich (Planfeststellunsabschnitt 3.4) steht an

Medienpaket mit virtuellem Flug

(Duisburg) Ab dem 20. Juni 2017 findet der Erörterungstermin für den Planfeststellungsabschnitt PFA 3.4 Emmerich statt. Die Bezirksregierung Düsseldorf lädt als zuständige Anhörungsbehörde die Einwender, Fachbehörden, Träger öffentlicher Belange und die Deutsche Bahn als Vorhabenträgerin zu diesem nicht-öffentlichen Termin ein. Alle Beteiligten können dort ihre Einwände und Anmerkungen zu dem Verfahren vertiefend vortragen.

 Der Termin findet in dem Schützenhaus Kapaunenberg, Speelberger Straße 115, 46446 Emmerich am Rhein statt. Beginn ist um 10 Uhr, Einlass ab 9 Uhr.

Die Deutsche Bahn hat die Planungen für den Planfeststellungsabschnitt 3.4 am 17. Dezember 2012 beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht. Insgesamt sind im Rahmen der durchgeführten Offenlage 436 private Einwendungen und 43 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange eingereicht worden. Die Einwendungen und Stellungnahmen sind von Experten der Deutschen Bahn und von externen Fachleuten – beispielsweise Schall- und Erschütterungsgutachtern – geprüft und beantwortet worden. Die Deutsche Bahn hat in Abstimmung mit der Bezirksregierung Düsseldorf die Antworten vorab an die Einwender versandt.

Video

 

Virtueller Flug über den PFA 3.4 (Emmerich)

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Über den Planfeststellungsabschnitt

Der Planfeststellungsabschnitt 3.4 Emmerich am Rhein ist rund 7 Kilometer lang. Zum Schutz vor Schall sind Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 7,6 Kilometer Länge geplant. Dadurch wird insbesondere das dicht besiedelte Stadtgebiet von Emmerich am Rhein sowie der Ortsteil Hüthum vor Schall geschützt. Zudem ist auf der Ausbaustrecke als weiter aktive Schallschutzmaßnahme das „Besonders überwachte Gleis“ (BüG) für alle drei Streckengleise auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern vorgesehen. Darüber hinaus besteht nach den derzeitigen  Planungen  für rund 1.300 Gebäude zusätzlich ein Anspruch auf passive Schallschutzmaßnahmen dem Grunde nach. Zum Schutz vor Erschütterungen sollen auf der Ausbaustrecke auf einer Gleislänge – verteilt auf drei Gleise – von rund 12,5 Kilometern „besohlte Schwellen“ sowohl in den bestehenden Gleisen als auch im neuen dritten Gleis eingebaut werden. Zusätzlich werden auf einer Länge von rund 3,4 km die Gleise in speziellen erschütterungsmindernden Schottertrögen verlegt.

Die heute noch bestehenden fünf Bahnübergänge werden beseitigt und überwiegend durch Brückenbauwerke ersetzt. Diese ermöglichen eine unkomplizierte Querung der Bahnstrecke und sorgen für den entfall lästiger Wartezeiten an Schranken.

Klicken Sie auf das Bild, um sich die Schallsituation vor und nach dem Ausbau anzuschauen. 

Über den Erörterungstermin:

Der Erörterungstermin ist ein nicht-öffentlicher Termin. Zugelassen durch die Bezirksregierung als Veranstalterin und Verhandlungsleitung sind die Träger öffentlicher Belange (z.B. Kommunen, Behörden, Verbände), die eine Stellungnahme eingereicht haben, sowie all jene, die während der Offenlage oder der anschließenden zweiwöchigen Frist ihre Einwendungen schriftlich im Rathaus oder bei der Bezirksregierung eingereicht haben. Zudem sind von der Planung Betroffene zugelassen – sie haben allerdings im Erörterungstermin kein Rederecht. Ziel des Erörterungstermins ist es unter anderem, Transparenz für den Abwägungsvorgang zwischen den öffentlichen und den privaten Interessen herzustellen, den das Eisenbahn-Bundesamt im weiteren Verlauf des Planfeststellungsverfahrens bei seiner Entscheidung zugrunde legen wird. Damit will der Gesetzgeber Akzeptanz für die Entscheidung, aber auch für die bei der Planung leitenden Gedanken schaffen. Der Erörterungstermin soll auch den Einwendern die Möglichkeit geben, ihre Bedenken und Anregungen, die sie bereits schriftlich erläutert haben, vorzutragen. Das ermöglicht der zuständigen Behörde, den Antrag der Deutschen Bahn im Hinblick auf die Belange der Betroffenen zu prüfen, zu bewerten und ggf. zu verändern.

Die nächsten Schritte im Verfahren:

Nach dem Erörterungstermin werden etwaige Planungsänderungen im Rahmen eines sogenannten Deckblattverfahrens in das laufende Planfeststellungsverfahren einfließen. Je nach Umfang der Planungsänderung werden die geänderten  Pläne nochmal offengelegt. Die unmittelbar Betroffenen erhalten auch hier die Möglichkeit Einwände zu den Planungsänderungen vorzutragen.

Präsentation mit weiteren Informationen

Hier können Sie sich eine Präsentation mit weiterführenden Informationen zu den geplanten Maßnahmen im PFA 3.4 herunterladen.

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