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Feierliche Übergabe des fertiggestellten Brückenbauwerks: Baufortschritte Großprojekt ABS 46/2 Emmerich-Oberhausen

Im Januar 2017 erfolgte der offizielle Spatenstich für den Baubeginn der Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen an der Rosa-/Rothofstraße in Oberhausen. Bereits nach rund anderthalb Jahren konnten die Bauaktivitäten an dieser Straßenbrücke erfolgreich abgeschlossen werden, so dass heute die Übergabe des fertiggestellten Brückenbauwerks von der DB Netz AG an die Stadt Oberhausen gefeiert und die bisher erreichten Fortschritte des Projektes Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen gewürdigt wurden.

Feierliche Übergabe der neuen Straßenüberführung an die Stadt Oberhausen

Im Beisein des Konzernbevollmächtigten Werner Lübberink und der Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher übergaben der Projektleiter Stefan Ventzke, der DB-Vorstand für Infrastruktur Ronald Pofalla und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst das Brückenbauwerk an den Oberhausener Oberbürgermeister Daniel Schranz. (Zum Öffnen der Bildergalerie klicken Sie bitte auf das Vorschaubild; Fotos: Armin Schürings)

Auf Einladung von Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, wurde die Straßenüberführung heute feierlich an den Eigentümer, die Stadt Oberhausen, übergeben.

Damit ist ein wichtiger Meilenstein für das Projekt erfolgreich zum Abschluss gebracht worden. Insgesamt werden auf der gesamten Länge der Strecke alle bisher beschrankten Bahnübergänge durch höhenfreie Kreuzungen ersetzt. Daraus resultiert ein großer Vorteil für die Menschen der Region und in allen betroffenen Kommunen, weil damit Wartezeiten an geschlossenen Schranken beseitigt und der Verkehrsfluss auf den Straßen erheblich verbessert werden.

„Wir können uns heute über den Baufortschritt, symbolisiert durch die fertiggestellte Straßenüberführung, freuen. Die Realisierung eines Großprojekts wie diesem gelingt nur, wenn man die notwendige Rückendeckung seiner Kooperationspartner erfährt. Mein Dank gilt auch den beteiligten Kommunen, den Bürgerinitiativen und den Feuerwehren. Ihr Engagement und ihre Ideen belegen nicht nur ihr Interesse, gemeinsam mit uns an Lösungen zu arbeiten. Sie sind die Basis des fortwährenden Austausches zwischen den verschiedenen Beteiligten. Dieser Austausch und Ihre Impulse sind von grundlegender Bedeutung für die Akzeptanz und den Erfolg des Projektes“, erklärt Ronald Pofalla.

„Der Ausbau der Bahnstrecke Emmerich–Oberhausen, der Betuwe-Linie, kommt jetzt voran. Er wird zügig vorangetrieben, damit mehr Güterverkehr auf der Schiene abgewickelt werden kann. 450 Millionen Euro Landesmittel sind eine gute Investition in bessere Mobilität in Nordrhein-Westfalen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

„Nach der erfreulichen Nachricht aus der vergangenen Woche, dass sich Stadt und Deutsche Bahn zum Thema Sicherheit außergerichtlich geeinigt haben, dürfen wir heute die erste Fertigstellung einer Straßenüberführung auf dem Teilstück Emmerich–Oberhausen feiern. Zwei gute Nachrichten innerhalb weniger Tagen nähren die berechtigte Hoffnung, dass wir dieses Großprojekt auch zukünftig erfolgreich weiter vorantreiben werden“, sagte Oberbürgermeister Daniel Schranz.

Zum Hintergrund des Projekts Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen

Die Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen ist Teil des Güterverkehrskorridors zwischen Rotterdam und Genua und hat damit eine herausragende Funktion für den internationalen Reise- und Güterverkehr. Auf einer Länge von 1300 Kilometern führt die Strecke von den Nordseehäfen Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam zu den norditalienischen Mittelmeerhäfen. Sie verbindet wichtige Industriestandorte der Niederlande, Deutschlands, der Schweiz und Italiens. Mit dem Ausbau wird eine weitere Lücke im Transeuropäischen Verkehrsnetz geschlossen. Neben der Bedeutung für das europäische Schienennetz, gehört die Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen zu den größten Infrastrukturvorhaben in Deutschland. Damit wird nicht nur den Schienenverkehr für Güter und Personen in der Region gestärkt, sondern auch die wirtschaftliche Bedeutung von Niederrhein und Ruhrgebiet.

Auf der Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen wird als Leit- und Sicherungstechnik das European Train Control System (kurz: ETCS) eingebaut, um den grenzüberschreitenden Verkehr und den Betrieb effektiver abzuwickeln.

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