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Großgerät im Einsatz für ein festes Fundament

Wichtige Bauphase für die neue Straßenüberführung an der Baumannstraße in Emmerich startet morgen

(Duisburg/Emmerich) Heute, 10. Juni, hat ein Schwerlasttransporter die 24 Meter hohe und 85 Tonnen schwere Drehbohranlage zur Baustelle gefahren. Dort wird sie ihre Arbeit an der Baustelle für die neue Straßenüberführung an der Baumannstraße aufnehmen und insgesamt 22 Löcher mit einer Tiefe von rund 16 Metern beidseitig der Gleise in den Boden bohren. Die Drehbohranlage, die von weitem aussieht wie eine überdimensionale gelbe Giraffe, hebt über eine Bohrschnecke das Erdreich aus. Etwa 1,20 Meter ist das Loch im Durchmesser breit, das zunächst mit Stahl bewehrt und anschließend mit Beton befüllt wird. Etwa einen Tag dauert es, bevor eines der 22 Tiefgründungsfundamente fertig ist. Die Herstellung der Fundamente wird insgesamt rund 4 Wochen dauern, weil die Drehbohranlage einmal von der einen Gleisseite auf die andere umgesetzt werden muss. Danach heißt es warten, denn bevor das Brückenbauwerk auf den Tiefgründungsfundamenten errichtet werden kann, muss es mehrere Wochen aushärten. Die Arbeiten an der Baustelle gehen aber weiter, denn es gibt noch eine Vielzahl vorbereitender Maßnahmen, bevor im kommenden August dann die Brücke eingehoben werden kann.

„Wir freuen uns, dass wir im Rahmen der Ausbaustrecke Emmerich -Oberhausen mit dem Bau dieser Straßenüberführung die erste große Baumaßnahme auf Emmericher Stadtgebiet realisieren können“, so Projektleiter Stefan Ventzke. Denn bereits vor dem eigentlichen Ausbau will die Deutsche Bahn überall dort, wo Einigkeit über die Maßnahme herrscht und es wenig Betroffenheiten gibt, Bahnübergänge vorab beseitigen und durch neue Bauwerke ersetzen. Mit dem Bau neuer Brücken und Unterführungen gehört das Warten vor geschlossenen Schranken künftig der Vergangenheit an. Außerdem erhöht sie die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, weil die Gleise nicht mehr betreten oder befahren werden müssen. „Wir sind insgesamt mit dem Konzept, wie in Emmerich die Bahnübergänge beseitigt und ersetzt werden, auf einem guten Weg“, sagt Johannes Diks, Bürgermeister der Stadt Emmerich. „Ich gehe davon aus, dass wir die letzten Fragen in den kommenden Wochen gemeinsam mit allen Beteiligten klären und so eine gute Konsenslösung zum Wohle der Stadt erreichen werden.“

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird in Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

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