Diese Website ist für die Nutzung mit aktuellen Browser-Versionen und auf mobilen Endgeräten (Tablet, Mobiltelefon) optimiert. Die Verwendung von älteren Browsern kann daher zu Fehlern in Darstellung und Funktionalität führen. Bitte verwenden Sie Microsoft Internet Explorer Version 10 oder höher oder eine aktuelle Version von Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari oder Opera.

Jetzt online: Interaktive Schallisophonenkarten auf www.emmerich-oberhausen.de

Anwendung zeigt Entwicklung der Schallsituation entlang der Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen mit und ohne Schallschutzmaßnahmen

(Duisburg) Auf der projekteigenen Internetseite www.emmerich-oberhausen.de können interessierte Bürgerinnen und Bürger ab sofort vergleichen, wie sich der Einsatz von Schallschutzmaßnahmen auf die Schallpegel auswirken wird. Mit einem Klick können die Besucher der Internetseite zwischen den Karten mit und ohne Schallschutz hin- und herspringen. Ein Farbsystem kennzeichnet, wo es nach dem Ausbau der Strecke leiser und wo es lauter werden wird. Als Faustformel gilt: je grüner desto leiser.

Die Anwendung basiert auf den sogenannten Schallisophonenkarten, die für die Planfeststellungsunterlagen von unabhängigen Schallgutachtern als Unterlagen für die Planfeststellungsverfahren erarbeitet wurden. Bislang läuft die Anwendung im Informationszentrum in Wesel. Um möglichst vielen Anwohnern entlang der Strecke die Möglichkeit zu geben, sich über die anstehenden Veränderungen zu informieren, gibt es jetzt auch für jeden der zwölf Planfeststellungsabschnitte die Online-Version der interaktiven Schallisophonenkarten.

Projektleiter Stefan Ventzke: „Durch den Streckenausbau gibt es erstmals die Möglichkeit, umfassenden Schallschutz entlang der Strecke zu bauen. Die Schallisophonenkarten zeigen, dass es gerade in den Siedlungsgebieten künftig deutlich leiser wird.“

Insgesamt wird die Lärmbelastung durch den Einsatz aktiver Schallschutzmaßnahmen wie Schallschutzwände oder das „Besonders überwachte Gleis“ um bis zu 15 dB(A) reduziert. Akustiker sprechen bei der Verringerung um 10 dB(A) von einer Halbierung der wahrgenommenen Lautstärke. Im Rahmen des Ausbauprojekts Emmerich–Oberhausen sind der Bau von insgesamt etwa 75 Kilometer Schallschutzwänden und der Einsatz von rund 70 Kilometer des „Besonders überwachten Gleises“ geplant. Anwohner, bei denen die gesetzlich geregelten Grenzwerte überschritten sind, haben zudem Anspruch auf passive Schallschutzmaßnahmen, wie Schallschutzfenster oder Lüfter.

Hinweis für Redaktionen: Die interaktiven Isophonenkarten für jeden Planfeststellungsabschnitt stehen Ihnen als html-Anwendung unter www.emmerich-oberhausen.de/presse-media.html als Download zur Verfügung. Mit einem Klick auf den roten Pfeil kann zwischen den Ansichten hin- und zurück gewechselt werden. Auf die komplette Anwendung können Sie unter www.emmerich-oberhausen.de/schallschutz-29.html verlinken.

Zurück