Wir renaturieren den Alsbach in Sterkrade
Für den Ausbau der Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen renaturieren wir den Alsbach in Oberhausen-Sterkrade. Das aktuell verrohrt verlaufende Gewässer wird künftig offengelegt und auch in seinem Verlauf verändert. Zukünftig wird der Alsbach als naturnaher Bachlauf durch das ehemalige Zechengelände fließen, die Von-Trotha-Straße queren und südlich davon in den Hauptkanal Sterkrade münden. Damit erfüllt unser Projektteam eine planfestgestellte Ausgleichsmaßnahme, kompensiert bereits vorab den Eingriff des Streckenausbaus und unterstützt aktiv Natur und Umwelt vor Ort. Die Arbeiten hierfür beginnen in Kürze und sollen voraussichtlich bis Ende 2028 abgeschlossen sein.
Zu Beginn wird zunächst das Baufeld freigemacht. Das bedeutet konkret, dass auf der Fläche zwischen der Von-Trotha-Straße und der Gedenkstätte für Zwangsarbeit auf der Zeche Sterkrade Bäume gefällt und alte Gartenhütten sowie Zäune zurückgebaut werden müssen. Die Gedenkstätte wird während der Arbeiten besonders geschützt und von ebendiesen nicht berührt. Um den Artenschutz zu wahren, werden vorhandene Wurzeln auf der Fläche erst Mitte April 2026 entnommen. Nach Abschluss der Arbeiten stellen die Bauteams Vegetations- und Amphibienschutzzäune um die freie Baufläche auf.
Unsere Arbeiten wurden im Vorfeld mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und werden zusätzlich von einer umweltfachlichen Bauüberwachung begleitet.
Bei der Renaturierung des Alsbach handelt es sich um eine reine Ausgleichsmaßnahme des Ausbauprojekts Emmerich–Oberhausen. Die Arbeiten stehen in keinem Zusammenhang zur geplanten Entwicklung des Zechengeländes Sterkrade.
Trotz Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten Anwohner:innen um ihr Verständnis.