Daran arbeiten wir während der Sperrung im November 2026
Auch nach dem Ende der intensiven 80-wöchigen Bauphase arbeiten wir mit voller Kraft daran, den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen weiter voranzutreiben. Um wichtige Arbeiten gebündelt umsetzen zu können, wird die Bahnstrecke vom Ruhrgebiet entlang des Niederrheins bis zur niederländischen Grenze vom 9. November 2026 bis 16. November 2026 gesperrt.
Die Bauarbeiten im Überblick
In Oberhausen werden die neuen Brückenträger für die Straßenüberführung (SÜ) Weierstraße eingehoben. Im Bereich der SÜ Bundesautobahn A 3 werden die Restarbeiten fortgesetzt. Darüber hinaus wird der Bahnübergang an der Rosastraße zurückgebaut, sodass im Nachgang zur Sperrpause der Straßenanschluss an die neu errichtete SÜ Rosa-Rothofstraße erfolgen kann. Im gesamten Bauabschnitt finden zudem sogenannte Belastungsstopfgänge statt. Dabei wird die Lage der Gleise unter Belastung überprüft und bei Bedarf angepasst, um einen zuverlässigen Bahnbetrieb sicherzustellen. Ergänzend werden neue Oberleitungsmasten aufgestellt und Instandhaltungsarbeiten an den Oberleitungsanlagen durchgeführt.
In Dinslaken wird entlang der gesamten Strecke der Bau der Schallschutzwände weiter vorangetrieben. Auch an der Jägerstraße schreiten die Arbeiten voran. Dort wird der ehemalige Bahnübergang zurückgebaut. Darüber hinaus entsteht neben der Eisenbahnüberführung (EÜ) Landwehrstraße/ Küpperstraße ein sogenannter Ökodurchlass, der Tieren künftig das sichere Queren der Bahnstrecke ermöglicht. Zudem entstehen im gesamten Bauabschnitt Randwege, die für den Bau sowie die spätere Wartung und Instandhaltung der Bahnanlagen benötigt werden. Am Bahnhof Dinslaken finden ebenfalls umfangreiche Arbeiten statt. Dort wird das Gleis 2 zurückgebaut. Anschließend wird der Untergrund für das neue Gleis vorbereitet und mit einer sogenannten Planumsschutzschicht ausgestattet, auf der der weitere Gleisbau erfolgt.
Auch in Voerde bauen unsere Fachleute intensiv am Bau der Schallschutzwände. Am Haltepunkt Voerde finden Restarbeiten statt. Während der Sperrpause wird zudem die neue EÜ Grenzstraße in Betrieb genommen, unter der Fußgänger:innen und Radfahrer:innen die Bahnstrecke künftig durch eine Personenunterführung queren können. Im Zuge der Arbeiten werden auch die Schallschutzwände auf der neuen EÜ Grenzstraße montiert.
An der EÜ Poststraße in Voerde-Friedrichsfeld werden Abbrucharbeiten durchgeführt sowie neue Verankerungen und Spundwände eingebaut. Südlich der Poststraße finden zudem auf einer Länge von rund 200 Metern entlang des Gleislängsverbaus Kampfmittelsondierungen sowie Ankerarbeiten statt. Zusätzlich werden die Arbeiten an den Schallschutzwänden vom provisorischen Bahnhof Friedrichsfeld bis zur Emmelsumer Straße fortgeführt, indem die Pfosten für die spätere Schallschutzwand aufgestellt werden. Des Weiteren finden im gesamten Bauabschnitt Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik sowie Stopfarbeiten an den Gleisen statt.
In Wesel finden zwischen der Huyssenstraße und dem Bahnhof Wesel umfangreiche Gleisbauarbeiten sowie Belastungsstopfgänge statt. Darüber hinaus werden Arbeiten für die Herstellung der Schallschutzwände zwischen der B58n und der Park-and-Ride Anlage am Franz-Etzel-Platz durchgeführt. Nachdem bereits Fundamente und Pfosten hergestellt wurden, werden nun die Aluminiumelemente eingebaut. Im nördlichen Abschnitt des Bahnhofs Wesel werden Arbeiten seitens der Instandhaltung durchgeführt. Im Zuge der Arbeiten wird ein sogenannter Schwellenwechsel ausgeführt. Im gesamten Bauabschnitt finden zudem Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik statt.
Im Bereich der SÜ Kikenheckweg in Hamminkeln-Mehrhoog erfolgen im Vorfeld der weiteren Baumaßnahmen Kampfmittelsondierungen im Gleisbereich, um mögliche Altlasten im Boden auszuschließen.
In Rees-Haldern finden im gesamten Bauabschnitt umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten statt. Im Rahmen der Arbeiten werden neue Kabelführungssysteme und Kabelquerungen erstellt sowie Kabel verlegt. Des Weiteren werden Restarbeiten an den Schallschutzwänden und Schwellenerneuerungen durchgeführt.
In Empel-Rees finden im Bereich Gänseweiher umfangreiche Leitungsumverlegungen statt. Zudem schreiten die Arbeiten an der SÜ Anholter Straße weiter vor.
In Emmerich-Praest finden im Bereich der Kerstenstraße umfangreiche Vorarbeiten für notwendige Leitungsverlegungen statt. Hierbei handelt es sich um Vegetationsarbeiten und Kampfmittelsondierungen. Darüber hinaus werden die Bahnübergänge Kerstenstraße und Schwarzer Weg zurückgebaut und für eine straßenseitige Querung geschlossen.
In Emmerich-Elten werden Vermessungsarbeiten durchgeführt. Ergänzend erfolgen im gesamten Bauabschnitt Kampfmittelsondierungen im Gleisbereich mit anschließenden Stopfarbeiten für die zukünftigen Brückenbauwerke und den dreigleisigen Ausbau.
Aufgrund der genannten Tätigkeiten kann es zu einer erhöhten Geräuschemission im jeweiligen Bereich kommen. Wir bitten bereits im Voraus um Entschuldigung und um Verständnis.