Bauabschnitt 1
Oberhausen

Planfeststellungsabschnitt 1.1
(Bauabschnitt 1a)

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Geplante Maßnahmen

Der drei Kilometer lange Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.1 verläuft von der nördlichen Ausfahrt am Hauptbahnhof Oberhausen in Richtung des Bahnhofs Oberhausen-Sterkrade.
Die Planungen für diesen Abschnitt sehen den viergleisigen Ausbau des Gleisbereichs vom Rhein-Herne-Kanal bis zum Bahnhof Sterkrade vor. Dadurch wird der langsamere Güterverkehr in Richtung Oberhausen West vom schnelleren Personenverkehr in Richtung Oberhausen Hauptbahnhof getrennt. Die zwei zusätzlichen Gleise werden auf beiden Seiten der vorhandenen Strecke neu gebaut. In dem Zusammenhang werden auch die bestehenden Gleise ertüchtigt. Diese Maßnahmen entlasten den Hauptbahnhof Oberhausen und verbessern die Betriebsqualität im Personenverkehr.
Brückenbauwerke über der Emscher.
Schallschutzmaßnahmen

Der PFA 1.1 ist primär durch eine gewerbliche Bebauung geprägt. Am Übergang zum PFA 1.2 ist eine rund 170 Meter lange Schallschutzwand geplant. Diese aktive Schallschutzmaßnahme wird im PFA 1.2 fortgesetzt.
Für 15 Wohneinheiten ist zusätzlich passiver Schallschutz geplant. Aufgrund der Bebauungssituation ergibt sich aus den Untersuchungen keine Notwendigkeit für Erschütterungsschutzmaßnahmen.
Baustellenlogistik und Bauablauf.

Planfeststellungsabschnitt 1.2
(Bauabschnitt 1b)

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Geplante Maßnahmen

Der rund sieben Kilometer lange Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.2 beginnt in Oberhausen, an der Stadtgrenze zu Dinslaken. Südöstlich des Bahnhofs Oberhausen-Sterkrade sind zwei neue Gleise geplant, die beidseitig der bestehenden Gleise verlegt werden. Im Bereich des Bahnhofs endet das östlich liegende Gleis. Im folgenden Bereich – nordwestlich des Bahnhofs – wird nur ein zusätzliches Gleis gebaut. Dieses dritte Gleis verläuft bis kurz vor der Brücke der Bundesautobahn A 3 westlich, danach östlich der heutigen Gleise bis zum Ende des Abschnitts.

Neben dem Ausbau der Strecke Emmerich–Oberhausen ist auf Höhe der Gartroper Straße noch der Ausbau der bestehenden Streckenverbindung zum Güterbahnhof Oberhausen-West geplant. Hier werden die Züge künftig aus Richtung Emmerich kommend unter der Strecke hindurch direkt in Richtung Güterbahnhof fahren, ohne den übrigen Zugverkehr zu beeinflussen.
Neu erstellte Straßenüberführung an der Rosa-/Rothofstraße.
Schallschutzmaßnahmen

Für den gesamten Planfeststellungsabschnitt ist der Bau von Schallschutzwänden beidseitig der Gleise von zusammen rund 10,6 Kilometern Länge vorgesehen. Lediglich an der alten Schachtanlage Sterkrade entsteht eine Lücke von circa 1.400 Metern auf der Westseite der Bahnstrecke und an der ehemaligen Deponie Hühnerheide entsteht eine Lücke von circa 700 Metern auf der Ostseite der Bahnstrecke.

Als aktive Schallschutzmaßnahme ist das „Besonders überwachte Gleis“ (BüG) vorgesehen. Das BüG ist im PFA 1.2 auf allen Streckengleisen auf einer Gesamtlänge von rund 16,6 Kilometern geplant.
Für etwa 2.700 Wohneinheiten, bei denen die Schallpegel trotz der beschriebenen aktiven Maßnahmen überschritten werden, ist zusätzlich passiver Schallschutz vorgesehen.

Erschütterungsschutz

Im PFA 1.2 sind zum Schutz der Anwohner Maßnahmen des Erschütterungsschutzes geplant. Auf einer Gesamtlänge von rund 22 Kilometern ist der Einbau von sogenannten besohlten Schwellen vorgesehen.
Baustellenlogistik und Bauablauf.